Seniorenbetreuung in häuslicher Gemeinschaft
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Aktuelles

Mindestlohn für entsandte Betreuungskräfte

24.06.2021

Das Bundesarbeitsgericht hat am Donnerstag, den 24. Juni 2021 ein Grundsatzurteil gefällt,  das massive Auswirkungen auf die Pflege zu Hause haben wird.

Den ausländischen Arbeitnehmern, die Senioren in ihren Wohnungen betreuen, stehe der gesetzliche Mindestlohn zu.

Was bedeutet das für die Pflegebedürftige Menschen? 

Zum Beispiel:  Jede  ausländische Agentur die mit einem 40-Stunden-Woche  Arbeitsvertrag für   A N G E S T E L L T E    Betreuungsperson mit  Pauschalbezahlung arbeitet, 

bietet Ihnen  eine  illegale Dienstleistung  an.

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und zur aktuellen  politischen  Lage   lesen Sie hier

 

Kurz gesagt:  Selbst ein Spargelstecher genießt in Deutschland  die  Rechtsicherheit,  Ihre  Betreuungsperson nicht unbedingt.

 

Wichtiger Schritt für die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft

28.01.2021

Die neue Norm DIN SPEC 33454 bringt neue Qualität in die Branche, es gibt aber immer noch keine Rechtssicherheit für Betreuungspersonen und Pflegebedürftige.

 

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Pressemitteilung, Berlin

01.12.2020

Betreuung in häuslicher Gemeinschaft:
Pflegende Angehörige sind Leidtragende der Rechtsunsicherheit

Die Eckpunkte der Pflegereform 2021 des Bundesgesundheitsministeriums berücksichtigen endlich auch die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft durch osteuropäische Betreuungspersonen. Der Verband für häusliche Betreuung und Pflege e.V. (VHBP) lädt betroffene Angehörige ein, sich als Fördermitglieder für mehr Rechtssicherheit zu engagieren.

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Pressemitteilung, Berlin

26.11.2020

Razzia ist ein Weckruf -
Wann schafft das Arbeitsministerium endlich Rechtssicherheit für Betreuung in häuslicher Gemeinschaft?

Am 25. November wurde bundesweit in über 70 Geschäftsräumen eine Razzia durchgeführt wegen des Verdachts, dass diese Unternehmen ukrainische Betreuungspersonen ohne Arbeitserlaubnis an Privathaushalte vermittelt haben.

„Solche Geschäftspraktiken sind die Folge davon, dass die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft (sog. 24-Stunden-Hilfe) für mehr als 300.000 Familien in Deutschland weiterhin tabuisiert wird. Nur wenige Vermittlungsagenturen arbeiten legal und müssen gegen eine Welle illegaler und deshalb billiger Angebote ankämpfen. Wann endlich wird das Arbeitsministerium tätig und sorgt für Rechtssicherheit? Während der ersten Coronawelle kümmerte man sich hingebungsvoll um die Legalität von Spargelstechern, aber beließ osteuropäische Betreuungspersonen sehenden Auges in der Illegalität. Diese Betreuungspersonen versorgen über 300.000 alte, kranke und sterbende Menschen!“ so Daniel Schlör, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes für häusliche Betreuung und Pflege e.V. (VHBP).

Die Einschläge kommen immer näher. Seit Jahren versäumt es die Politik, die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft rechtssicher und bezahlbar zu regeln. Faktisch ist sie schon längst die dritte Säule der pflegerischen Versorgung. Ohne die 700.000 Betreuungspersonen, die im Laufe eines Jahres aus Osteuropa nach Deutschland kommen, würde das Gesundheitssystem zusammenbrechen. Das zeigte sich bereits in der ersten Coronawelle, als an der polnischen und tschechischen Grenze diese Personen von einem Tag auf den anderen nicht einreisen durften. Die Razzia vom 25.11. verdeutlicht, dass der Regelungsbedarf immer dringlicher wird. „Es darf nicht sein, dass unsere Gesellschaft ausgerechnet die Versorgung der Schwächsten, also alter und kranker Menschen, zu großen Teilen der Illegalität überläßt. Wir als Verband kämpfen seit Jahren für Rechtssicherheit und drängen darauf, endlich politisch tätig zu werden. Wovor hat man in Berlin Angst?“ fragt Frederic Seebohm, Geschäftsführer des VHBP und führt aus: „In Österreich hingegen hat schon vor 13 Jahren eine ebenfalls Große Koalition aus ÖVP und SPÖ die Betreuung in häuslicher Gemeinschaft rechtssicher geregelt. Das muss in Deutschland ebenfalls möglich sein - zumal es wohl auch im Arbeitsministerium Menschen gibt, die für ihre alten Mütter und Väter eine rechtssichere Betreuung finden wollen!“

Experten weisen seit längerer Zeit darauf hin, dass § 2 SGB VI diese Rechtssicherheit ermöglicht, wenn der politische Wille da ist. Das Bundesgesundheitsministerium jedenfalls hat im Eckpunktepapier zur Pflegereform 2021 eine entsprechende Finanzierungs-Regelung angekündigt. Es ist für die vielen betroffenen Familien dringend zu wünschen, dass diese Pläne nun auch durch das Ministerium von Herrn Minister Heil unterstützt werden.

Pressekontakt:
Bundesverband für häusliche Betreuung und Pflege (VHBP) e.V.
Rechtsanwalt Frederic Seebohm, Geschäftsführer
Lindencorso, Unter den Linden 21, 10117 Berlin
Telefon: 030 20659-427
info@vhbp.de
www.vhbp.de

Über den VHBP:

Derzeit sind in Deutschland rund vier Millionen Menschen pflegebedürftig. Rund dreiviertel aller Pflegebedürftigen werden zu Hause gepflegt und betreut. Angesichts von Personalnot und demographischer Entwicklung wird der Bedarf nach häuslicher Versorgung weiter wachsen. Der Verband für häusliche Betreuung und Pflege e.V. (VHBP) setzt sich für neue, legale Versorgungskonzepte im Zusammenspiel bestehender Anbieter ein. Der VHBP hat drei Ziele definiert: Rechtssicherheit für Betreuung in häuslicher Gemeinschaft; Eindämmung der Schwarzarbeit; Etablierung der Betreuung in häuslicher Gemeinschaft als dritte Säule der Versorgung alter und kranker Menschen. Der VHBP schätzt, dass rund 90 Prozent der 300.000 Betreuungspersonen in Deutschland illegal tätig sind. Der VHBP kämpft dafür, dass sich das Verhältnis umkehrt und orientiert sich bei seiner Arbeit am österreichischen Modell, das die Schwarzarbeit weitgehend beendet hat. Der VHBP wendet sich dezidiert gegen die bisherige Politik des Wegsehens, Tabuisierens und Ablenkens und will den Schutz für Betreuungspersonen und betroffene Familien maßgeblich erhöhen. Weitere Informationen unter www.vhbp.de

 

Pflge - Eigenanteile sind gestiegen


Pflegebedürftige in stationären Einrichtungen der Altenhilfe zahlen zunehmend höhere Beiträge aus eigener Tasche. Das hat eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft ( IW ) ergeben. Vor allem in ostdeutschen Ländern macht sich dieser Trend bemerkbar.
Am deutlichsten erhöhte sich der Eigenanteil für die Pflege in Mecklenburg-Vorpommern: Dieser ist 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 78 Prozent gestiegen, von 292 Euro pro Monat auf nun 520 Euro. Es folgten Sachsen-Anhalt mit einem Anstieg von knapp 76 Prozent und Thüringen mit 66 Prozent. Das geht aus den Daten des Verbands der Ersatzkassen ( vdek ) hervor.
Auch in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen, Rheinland-Pfalz, Hessen, Bayern und im Saarland haben die Eigenanteile der Pflegekosten zugenommen. Derzeit liegen sie im Bundesdurchschnitt bei 693 Euro. Spitzenreiter ist Baden-Württemberg mit 953 Euro.
Hintergrund ist, dass die Pflegeversicherung – anders als die Krankenversicherung – nur einen Teil der Kosten trägt. Dazu kommen für Heimbewohner außerdem noch Kosten für Unterkunft, Verpflegung und für Investitionen in den Einrichtungen. Insgesamt ergeben sich im Bundesschnitt derzeit knapp 1900 Euro Zahlungen aus eigener Tasche.

Quelle

 

Active Cues - Tovertafel

21.11.2019

Die Tovertafel ist eine besondere Form der Lichtprojektion, die im Rahmen der Doktorarbeit von Hester Le Richie entstanden ist. Die interaktiven Lichter werden auf handelsüblichen Tischen projiziert und sorgen für besondere Kontaktmomente und bereichern so die Welt von Menschen mit gemäßigter bis schwerer Demenz.

Die Funktion der Tovertafel wird Ihnen in diesem Video veranschaulicht

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Alternative Ausgestaltung der Pflegeversicherung

15.11.2019 

Eine grundlegende Finanzreform und eine konzeptionelle Neuordnung der Altenpflege – diese Gesamtversion einer neuen Pflegewelt hat in dieser Woche der Bremer Gesundheitsökonom Heinz Rothgang vorgestellt. In seinem Gutachten zeigt er eine "Pflegewelt ohne Sektoren" und beschreibt ein System, das nach "Wohnen" und "Pflegen" organisiert ist. Zwar würden Pflegebedürftige weiterhin vom Medizinischen Dienst der Krankenversicherung begutachtet werden, doch statt wie bisher über Pflegegrade abgerechnet zu werden, würde für jeden Pflegebedürftigen ein individuelles Pflegebudget nach ihren bzw. seinen Bedürfnissen errechnet werden. Case- und Care-Manager sollen Pflegebedürftige beraten, welche Leistungen und Module in Anspruch genommen werden können.

 

Pflege - Finanzierung über Sockel-Spitze-Tausch

15.11.2019 

Mit einem sog. Sockel-Spitze-Tausch soll dafür gesorgt werden, dass die Pflegekasse die Pflegekosten vollständig trägt und dem Versicherten einen fixen, begrenzten Eigenanteil berechnet.

Derzeit zahlt die Pflegeversicherung Pflegebedürftigen einen Sockelbetrag, den Rest hingegen müssen die Pflegebedürftigen selbst tragen. Allein für den Pflegeanteil in einem Heim müssen Sie aktuell durchschnittlich mehr als 600 Euro monatlich aus eigener Tasche zahlen. Werden auch Unterbringung und Verpflegung eingerechnet, summieren sich die Kosten auf mehr als 1.800 Euro.

Das Szenario im Gutachten sieht vor, dass alle Pflegebedürftigen einen Sockelbetrag von 471 Euro zahlen. Unabhängig davon, ob jemand im Heim oder zu Hause wohnt, übernimmt die Pflegeversicherung die Grundpflege und Betreuung, die Krankenkasse hingegen die Behandlungspflege und Rehabilitation.

Rothgang präsentiert aber auch Finanzierungsmodelle über die Pflegevollversicherung sowie die Pflegebürgerversicherung und bietet damit je nach politischer Ausrichtung finanzierbare Handlungsoptionen.

Quelle

 

 

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